Europa ist mit neuen Herausforderungen konfrontiert: Dem Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen. Das geht in vielen Ländern nicht ohne Spannungen und Konflikte ab. Eine Analyse der sozialen oder ethnischen Ursachen ist wichtig, reicht aber nicht aus. Man muss tiefer fragen. Gibt es aus den Quellen der Religionen selber Potentiale für ein besseres Verstehen?
Tatsache ist: Alle drei Religionen erkennen in Abraham den Vater ihres Glaubens. Gewiss: Juden, Christen und Muslime beanspruchen «Abraham» jeweils auch für sich. Und doch ist hier eine Wurzel vorhanden, deren geistige Energien stärker als früher genutzt werden könnte. Aus der gemeinsamen Verpflichtung auf den «Vater des Glaubens» müssen spirituelle und praktische Konsequenzen folgen für ein anderes Miteinander von Juden, Christen und Muslimen.
Freitag, 9. März 2012, 20.00 Uhr
Musiksaal der Kantonsschule Sargans, Eintritt Fr. 15.–
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Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel ist seit 1995 Professor für «Theologie der Kultur und des interrreligiösen Dialogs» an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen und stellvertretender Direktor des Insituts für ökumenische und interreligiöse Forschung. Er hat Germanistik und katholische Theologie in Bochum und Tübingen studiert. 1977 Promotion zum Doktor der Theologie in Tübingen. 1977 erhielt er die Ehrendoktorwürde durch die Universität Lund/Schweden. |
Er hat viele wissenschaftliche Arbeiten verfasst. Im Zusammenhang mit unserer Thematik erschienen:
Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel konnte letztes Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht nach Sargans kommen. Wir freuen uns, dass er sich gut erholt hat und im März bei uns referiert. Die Thematik ist nach wie vor höchst aktuell.
Wir freuen uns, Ihnen ein vielfältiges Angebot von Führungsseminaren anbieten zu können.
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